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Sie suchen eine Nebenuhr Steuerung für Ihre antike Bahnhofsuhr?

Die auf dieser Website angebotenen Module sind für antike Nebenuhren (auch Sekundäruhren genannt) bestimmt, die ursprünglich für den Betrieb mit einer Mutteruhr konzipiert wurden.

Sie ermöglichen die Wiederinbetriebnahme zahlreicher antiker Uhren, ohne das originale Uhrwerk ersetzen zu müssen. Ziel ist es, die Authentizität der Uhr zu bewahren und gleichzeitig eine zuverlässige Funktion im Alltag wiederherzustellen.

Diese Module eignen sich für zahlreiche Impulssysteme, insbesondere für Uhren der folgenden Marken

  • Siemens & Halske
  • TN (Telefonbau & Normalzeit)
  • Elfema / PRÄCITRON
  • Bürk
  • RFT
  • Brillié
  • Bodet
  • Lepaute
  • ATO
  • Charvet
  • Solari di Udine
  • Schlumberger

Dennoch sollte jede Installation vor dem Kauf überprüft werden, da nicht alle Uhren mit der gleichen Spannung oder der gleichen Impulsart arbeiten.


Welche Uhren sind kompatibel?

Die Module sind für Nebenuhren konzipiert, die mit elektrischen Impulsen betrieben werden, in der Regel mit Polwechsel (jedoch nicht ausschließlich).

Bei dieser Art von System arbeitet die Uhr nicht eigenständig: Sie erhält in regelmäßigen Abständen einen Impuls, der von einer Mutteruhr oder einem Hauptuhr-Regulator gesendet wird. Jeder Impuls bewegt das Uhrwerk um einen Schritt vorwärts.

In sehr vielen Fällen entspricht dieser Schritt:

  • 30 Sekunden
    oder
  • 1 Minute

Die gängigsten kompatiblen Modelle sind Uhren mit Magnetspule, die für den Anschluss von zwei Zuleitungen ausgelegt sind und bei jedem Impuls einen Schritt vorrücken.


Häufig anzutreffende Marken und Uhrentypen

Die Module eignen sich für zahlreiche antike Uhren bekannter Marken aus Industrie-, Schul-, Krankenhaus- oder Bahnhofsanlagen.

Dazu gehören insbesondere:

Markenübersicht (nach Ländern)

Deutsche Marken (Sehr verbreitet):

  • Siemens & Halske
  • TN (Telefonbau & Normalzeit)
  • Bürk
  • Elfema / PRÄCITRON (Ehemalige DDR)
  • RFT

Französische Marken:

  • Brillié
  • Bodet
  • Lepaute
  • ATO
  • Charvet
  • Schlumberger

Andere europäische Marken:

  • Solari di Udine (Italien)
  • Favag (Schweiz)
  • Patek Philippe (Schweiz – Turmuhren/Hauptuhren)

Einige dieser Marken haben im Laufe der Zeit unterschiedliche Technologien eingesetzt. Daher können zwei Uhren derselben Marke eine völlig unterschiedliche elektrische Funktionsweise aufweisen.

Der Markenname allein ist keine Garantie für die Kompatibilität.


Betrieb mit wechselpoligen Impulsen (Polwender)

Der am häufigsten vorkommende Fall sind Uhren, die mit Impulsen wechselnder Polarität betrieben werden. Das Prinzip ist einfach:

  • Erster Impuls: Ein elektrisches Signal wird über die beiden Leitungen gesendet.
  • Zweiter Impuls: Die Polarität wird umgekehrt (Plus wird zu Minus und umgekehrt).
  • Fortschaltung: Jeder dieser Impulse bewegt das Uhrwerk um genau einen Schritt vorwärts.

HINWEIS: Dies ist das klassische Funktionsprinzip für viele historische Systeme. Je nach Modell entspricht ein Schritt:

  • Alle 30 Sekunden: Häufig bei französischen Modellen wie Brillié.
  • Jede Minute (Minutenimpuls): Der Standard bei fast allen deutschen Industrieuhren von Siemens, TN (Telefonbau & Normalzeit), Bürk oder Elfema.

Betriebsspannung je nach Modell

Dies ist der wichtigste Punkt, den Sie vor dem Kauf prüfen müssen.

Je nach Marke und Generation arbeiten Nebenuhren mit sehr unterschiedlichen Spannungen. Typische Beispiele sind:

  • 1,5 V: Häufig bei den meisten Brillié, ATO, Charvet… (einseitige Uhren mit normalem Durchmesser < 80 cm).
  • 3 V / 4,5 V: Gelegentlich bei größeren Brillié-Modellen.
  • 6 V / 9 V / 12 V: Diverse Industriesysteme.
  • 24 V: Der Standard bei vielen Bodet-Modellen (insbesondere BT600 Typ 5) sowie bei fast allen klassischen deutschen Uhren von Siemens oder TN.

Wichtiger Hinweis: Es gab sogar historische Installationen mit sehr speziellen Spannungen. Gehen Sie niemals davon aus, dass eine Uhr zwangsläufig mit 1,5 V oder 24 V arbeitet, nur weil sie optisch einem anderen Modell ähnelt.

So prüfen Sie Ihre Uhr vor dem Kauf

Bevor Sie sich für ein Modul entscheiden, empfiehlt es sich, eine einfache Überprüfung durchzuführen.

1. Überprüfung der Spule auf Durchgang

Wenn Sie ein Multimeter besitzen, messen Sie den Widerstand der Spule:

  • Normalerweise sollte ein elektrischer Durchgang bestehen.
  • Der Wert liegt je nach Modell zwischen einigen hundert Ohm und mehreren tausend Ohm.
  • Ist die Spule unterbrochen („unendlich“ hoher Widerstand), kann die Uhr nicht funktionieren.

2. Impulstest durchführen

Bei vielen antiken Modellen lässt sich ein einfacher Test mit einer passenden Stromquelle oder einer Batterie durchführen. Geben Sie einen kurzen Impuls auf die beiden Drähte und kehren Sie beim nächsten Impuls die Polarität um.

Jeder kurze Kontakt sollte den Zeiger bewegen:

  • Um 30 Sekunden bei bestimmten Modellen (z. B. Brillié).
  • Um eine Minute bei vielen anderen (z. B. Siemens, TN).

⚠️ WICHTIG: Der Impuls muss sehr kurz sein. Die Stromquelle darf niemals dauerhaft angeschlossen bleiben.

3. Immer mit der niedrigsten Spannung beginnen

Wenn die ursprüngliche Betriebsspannung unbekannt ist, fangen Sie immer mit einer sehr niedrigen Spannung an und steigern Sie diese nur bei Bedarf. Falls Sie kein regelbares Netzteil haben, gehen Sie wie folgt vor:

  • Testen mit einer 1,5V Batterie.
  • Falls keine Reaktion: Testen mit einer 4,5V Flachbatterie.
  • Falls keine Reaktion: Testen mit einer 9V Blockbatterie.
  • Falls nötig: Zwei 9V Batterien in Reihe schalten (18V), usw.

Das Anlegen einer zu hohen Spannung kann die Spule sofort irreparabel beschädigen.


Vorteile und Einsatzmöglichkeiten unserer Module

Die hier angebotenen Module dienen dazu:

  • eine antike Uhr wieder in Betrieb zu nehmen, ohne das originale Uhrwerk zu verändern.
  • die ursprüngliche Mutteruhr zu ersetzen, falls diese verloren gegangen oder nicht mehr funktionstüchtig ist.
  • das historische Erscheinungsbild sowie die authentische Funktionsweise der Anlage zu bewahren.
  • die Inbetriebnahme einer einzelnen Uhr (z. B. als Dekorationsstück) zu vereinfachen.

Wichtiger Hinweis zur Mechanik

Die Module sind kein Ersatz für eine mechanische Revision, falls das Uhrwerk blockiert, verschlissen oder in schlechtem Zustand ist.

Eine Uhr, die elektrisch kompatibel, aber mechanisch schwergängig ist, benötigt unter Umständen eine professionelle Reinigung oder Instandsetzung des Laufwerks, damit sie zuverlässig funktioniert.


Fälle, die eine sorgfältige Prüfung erfordern

In den folgenden Situationen ist eine besonders vorsichtige Überprüfung vor dem Kauf notwendig:

  • Unbekannte Betriebsspannung: Die ursprüngliche Spannung ist nicht dokumentiert.
  • Nachträgliche Modifikationen: Die Uhr wurde in der Vergangenheit umgebaut oder verändert.
  • Fehlende Kennzeichnung: Es finden sich keine klaren Angaben oder Typenschilder auf der Spule.
  • Sehr alte oder unvollständige Mechanik: Das Uhrwerk ist antik oder es fehlen Teile.
  • Abweichende Impulsintervalle: Die Uhr arbeitet weder im 30-Sekunden- noch im 1-Minute-Takt.
  • Spezielle oder ungewöhnliche Systeme: Vorhandensein von Sonder-Mechanismen.
  • Unklarheit zwischen Synchronmotor und Impulsspule: Es ist nicht sicher, ob die Uhr einen Netzanschluss (Synchron) oder einen Impulsantrieb benötigt.

In diesen Fällen ist es ratsam, die technischen Details vor der Bestellung genau zu klären.


Was nicht automatisch die Kompatibilität garantiert

Die Kompatibilität kann niemals allein durch folgende Merkmale bestimmt werden:

  • Die Marke: Ein Hersteller kann über die Jahre verschiedene Systeme genutzt haben.
  • Die Form des Zifferblatts: Das Design sagt nichts über das Innenleben aus.
  • Die Größe der Uhr: Große Uhren haben nicht zwingend eine höhere Spannung.
  • Optische Ähnlichkeit: Nur weil eine Uhr wie ein anderes Modell aussieht, muss sie nicht technisch identisch sein.

Zwei Uhren, die äußerlich fast identisch sind, können dennoch gravierende Unterschiede aufweisen:

  • eine andere Betriebsspannung (z. B. 12 V statt 24 V)
  • einen anderen Impulstakt (z. B. 30 Sek. statt 1 Min.)
  • ein unterschiedliches internes Schaltsystem

Eine elektrische Überprüfung vorab ist daher unerlässlich.


Im Zweifelsfall

Wenn Sie sich bezüglich der Kompatibilität unsicher sind, ist es ratsam, dies vor dem Kauf zu klären. Hilfreiche Informationen für eine Einschätzung sind zum Beispiel:Wenn Sie sich bezüglich der Kompatibilität unsicher sind, ist es ratsam, dies vor dem Kauf zu klären. Hilfreiche Informationen für eine Einschätzung sind zum Beispiel:

  • Marke der Uhr (Hersteller)
  • Foto des Mechanismus oder der Spule (sehr hilfreich!)
  • Bekannte Spannung, falls auf dem Gehäuse oder der Spule angegeben
  • Ergebnis einer Durchgangsprüfung (Widerstandsmessung in Ohm)
  • Anzahl der Anschlussdrähte
  • Reaktion der Uhr bei einem kurzen Testimpuls

Diese Angaben helfen uns dabei, Ihnen das am besten geeignete Modul zu empfehlen und einen Fehlkauf zu vermeiden.


Zusammenfassung

Unsere Module eignen sich für zahlreiche antike Impuls-Nebenuhren, insbesondere für Modelle von Marken wie Brillié, Bodet, Lepaute, ATO, Charvet, Solari oder Schlumberger sowie deutsche Klassiker von Siemens, TN und Bürk.

Die Kompatibilität hängt im Wesentlichen von folgenden Faktoren ab:

  • Spulenspannung (Betriebsspannung)
  • Impulstyp (z. B. wechselpolig)
  • Schrittintervall (30 Sekunden oder 1 Minute)
  • Mechanischer Zustand des Uhrwerks

Im Zweifelsfall gilt: Bitte prüfen Sie die technischen Details Ihrer Uhr vor der Bestellung.


Wie wird das Modul installiert?

Die Installation ist denkbar einfach – überzeugen Sie sich selbst:

Haben Sie Zweifel bezüglich Ihrer Uhr?

Prüfen Sie Ihre Installation vor dem Kauf, um das passende Modul auszuwählen.